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Baby

Was brauchst du gerade?

Wissen 🔬

Was passiert gerade?

Die pädagogische Brille

In diesem ersten Jahr geht es fast ausschließlich um Bindung. Dein Baby lernt: Ist die Welt ein sicherer Ort? Werden meine Bedürfnisse gestillt?

  • Objektpermanenz: Erst gegen Ende des Jahres versteht dein Baby, dass Dinge (und du!) noch da sind, auch wenn man sie nicht sieht.
  • Motorik-Explosion: Vom hilflosen Liegen zum Rollen, Robben, Sitzen und vielleicht den ersten Schritten.
  • Kommunikation: Bevor das erste Wort kommt, kommuniziert dein Baby über Blickkontakt und unterschiedliches Schreien.
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Für Pädagog*innen 📋

Pädagogen-Ecke

Alltag & Förderung

Förderung bedeutet im ersten Jahr nicht „Lernen“, sondern „Erfahren“ mit allen Sinnen.

  • Bauchlage üben: Kurze Einheiten am Tag stärken die Nackenmuskulatur für das spätere Krabbeln.
  • Einfaches Spielzeug: Ein Kochlöffel oder ein Tuch ist oft spannender als teures Plastik-Spielzeug.
  • Sprachbad: Kommentiere alles, was du tust („Jetzt wickeln wir dich…“, „Da ist der gelbe Becher“). Das füllt den passiven Wortschatz.
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Für Eltern 💙

Eltern-Survival-Kit

Du bist nicht allein

Der Name ist Programm: Du wirst müde sein. Akzeptiere es, anstatt dagegen anzukämpfen.

  • Schlaf-Hygiene: „Schlaf, wenn das Baby schläft“ klappt selten. Aber: „Ruhe dich aus, wenn das Baby schläft“ (kein Haushalt!) ist Pflicht.
  • 5-Minuten-Wellness: Eine heiße Dusche allein kann Wunder wirken. Übergib das Baby für 15 Minuten und geh kurz raus.
  • Besuch-Management: Wer kommt, bringt Essen mit oder hilft beim Abwasch. Wer nur „Baby gucken“ will, muss draußen bleiben.
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Praktisches 📄

Bürokratie & Freizeit

Checklisten & Ausflüge

Die ersten Monate sind ein Marathon an Terminen. Hake sie ab, damit der Kopf frei wird.

✅ Meine Checkliste

Geburtsurkunde beantragen
Kindergeld & Elterngeld abschicken
Krankenkasse anmelden
U3 bis U6 Untersuchungen wahrnehmen
Rückbildungskurs buchen
Baby-Schwimmen oder Krabbelgruppe (optional)

Freizeit-Tipp: Lange Spaziergänge mit dem Kinderwagen sind das beste Workout und lüften das Gehirn durch!

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Tipps für diese Phase

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Der „Besuch-Filter“ (Schone deine sozialen Batterien)

Im ersten Jahr (besonders am Anfang) wollen alle das Baby sehen. Aber: Du bist diejenige, die nachts nicht schläft.

  • Der Trick: Etabliere das „Bring-Prinzip“. Wer zu Besuch kommen will, bekommt eine kleine Aufgabe. „Du kannst gerne kommen, bringst du uns bitte zwei belegte Brötchen/einen Auflauf/ein Paket Windeln mit?“
  • Warum? Es filtert die Leute heraus, die nur „Baby-Entertainment“ wollen, und behält die Menschen übrig, die dich wirklich unterstützen. Es nimmt dir den Stress, eine „gute Gastgeberin“ sein zu müssen, wenn du eigentlich nur eine Dusche brauchst.